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Wie funktioniert eine E-Zigarette?

E-Zigaretten

In den letzten Jahren sind E-Zigaretten stark in Mode gekommen: Sie sollen eine hervorragende und vor allem gesündere Alternative zu normalen Zigaretten darstellen und ihr gegenüber zahlreiche Vorteile bieten. So verursachen sie weder störende Gerüche noch belasten Sie die Raumluft. Doch wie funktioniert der Trend eigentlich genau?

So funktioniert die elektrische Zigarette

Das Herz einer elektrischen Zigarette ist der sogenannte Verdampfer, der auch als Vaporisator bekannt ist. Zieht man an der Zigarette, reagiert ein Unterdruckschalter auf die angezogene Luft und aktiviert ein Heizelement. Dieses sorgt gleichzeitig für das Verdampfen von einem Liquid (Flüssigkeit) in der Nikotinkapsel.

Weiterhin verfügt das Gerät über einen Akku, welcher die elektrische Zigarette mit Strom versorgt. An der Spitze befindet sich eine Leuchtdiode, welche dafür sorgt, dass beim Ziehen an der Zigarette ein täuschend echt aussehendes Glühen aufleuchtet. Meist sind in den elektrischen Zigaretten Lithium-Ionen-Akkus verbaut, welche eine lange Haltbarkeit aufweisen.

Der dritte wichtige Bestandteil der E-Zigarette ist das Mundstück, in dem sich die Nikotinkapsel befindet. Hier gibt es unterschiedliche Liquide, welche teilweise sogar völlig frei von Nikotin – und damit eine deutlich bessere Alternative zu normalen Zigaretten – sind. Die Liquide bestehen vor allem aus Propylen-Glykol, einer Art Alkohol, sowie Wasser und Aromastoffe. Diese Aromen sind verschieden und können je nach Geschmack, ähnlich wie bei einer Shisha, ausgewählt werden.
In der Regel lassen sich die Depots verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen elektrischen Zigaretten problemlos kombinieren. Ein Depot enthält dabei für gewöhnlich die Menge an Dampf, die eine Schachtel normaler Zigaretten erzeugen könnte.
angeboten. Ist ein Depot leer, so lässt es sich wieder neu mit einer Flüssigkeit füllen oder auch austauschen.

Welche Vorteile bieten E-Zigaretten gegenüber normalen Zigaretten?

Wer das Rauchen einfach nicht aufgeben kann, aber dennoch etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte sich das Prinzip der E-Zigaretten einmal näher ansehen. Es gibt einige gute Gründe, von normalen Zigaretten auf die elektrische Variante umzusteigen.
Ein erster wichtiger Grund ist beispielsweise, dass viele Liquide frei von Nikotin sind – das macht sie nicht unbedingt gesund, aber deutlich unschädlicher als herkömmliche Zigaretten.

Jeder Raucher kennt zudem das Problem, dass sich viele Menschen in der Umgebung vom Qualm gestört fühlen und man ständig auf den Balkon oder vor die Eingangstür des Restaurant ausweichen muss. Mit einer elektrischen Zigarette muss man sich keine Gedanken darum machen: Egal, ob im Auto, in der Wohnung oder auch bei Freunden – störender Qualm gehört der Vergangenheit an. Das merkt man übrigens auch an der Kleidung, die dadurch deutlich länger frisch riecht. Da E-Zigaretten nicht unter das Rauchverbot fallen, darf man sie grundsätzlich überall rauchen, ganz egal, wo. Es kann natürlich sein, dass man zunächst für einen normalen Raucher gehalten wird und sich erklären muss – sofern das Hausrecht aber kein explizites Verbot vorschreibt, muss man sich keine Sorgen machen.

Zu guter Letzt fallen durch die E-Zigaretten auch kaum Müll und weniger Putzarbeit im Haushalt an: Weder volle Aschenbecher, die das Wohnambiente stören, noch unschöne Brandlöcher auf den Teppichen, Rauchgeruch in Kissen oder auch Kippen auf dem Balkon werden damit noch einmal vorkommen. Sicherlich kann es ein bisschen dauern, bis man sich an die elektrische Zigarette gewöhnt hat – wer jedoch gerne etwas Neues ausprobieren möchte und auf das Rauchen nicht verzichten kann, für den ist dieser Trend in jedem Fall eine tolle und vielseitige Alternative. Die vielen Aromen der Liquide gestalten das Rauchen zu einem immer wieder neuen Erlebnis, mit dem keine Langeweile aufkommen wird.